Das Friedenszentrum (Oświęcim/Auschwitz, Polen) ist ein Projekt der Polnischen Seniorenunion, die eine Partnerorganisation der Europäischen Seniorenunion ist.

 Unsere Vision besteht darin, ein Bauwerk zu schaffen zum Gedenken an alle Opfer von Völkermord, Diktaturen und Kriege. Das Friedenszentrum soll entstehen zwischen den ehemaligen Konzentrationslagern Auschwitz I und Auschwitz II – Birkenau, um uns alle daran zu erinnern, uns aktiv für den Frieden und die Achtung der Menschenrechte einzusetzen.

Wir, die Initiatoren, werden alles in unserer Macht tun:

  • um die Würde eines jeden Menschen zu bewahren,
  • um Unterdrückung und Versklavung der Männer, Frauen und Kinder zu verhindern,
  • um ein Leben in Frieden und Würde in einer demokratischen und gerechten Welt für alle Menschen zu erreichen.

 

Warum brauchen das die Menschen?

Dr. Janusz Mlynarski über Friedenszentrum…damit die neuen Generationen aus den leidvollen Kriegserfahrungen der Zeitzeugen lernen können, dass in jedem Krieg sehr viele unschuldige Menschen gequält und umgebracht werden. Das darf nach der KZ-Auschwitz-Hölle und nach dem II. Weltkrieg nicht mehr sein! Wir brauchen keine Kriege mehr! Nur im Frieden können die Menschen normal leben und sich entwickeln. Dieser Hügel kann zu einem Symbol des Weltfriedens werden.

Dr. Janusz Mlynarski- Arzt – Chirurge a.D – ehem. Häftling  Nr. 355 des KZ’s Auschwitz von der I. Deportation am 14.06.1940.

 

Tadeusz Jakubowicz über Friedenszentrum

Auschwitz ist ein Ort, den man nicht vergessen darf. Und Friedenszentrum in Oswiecim muss zu einem Symboldes Lebens im Frieden werden.

Tadeusz Jakubowicz – Vorsitzender der Jüdischen Glaubensgemeinde in Krakow

 

 

 

Rabbi Edgar Gluck über FriedenszentrumAuschwitz war die Welthauptstadt des Mordens. Wir erheben unsere Stimme, um gehört zu werden.
Die Freiheit ist ein wertvolles Geschenk Gottes – es liegt nun an uns, sie entsprechend zu nutzen.

Rabbi Edgar Gluck – New York, USA –  Chef der Rabbiner von Galizien, Polen

 

 

Bishop Tadeusz Rakoczy über FriedenszentrumVon ganzem Herzen segne ich diese Initiative und all die Menschen guten Willens, die dieses Werk des Friedens unterstützten. Möge es so schnell wie möglich realisiert werden und allen Menschen und Nationen der Welt in der Zukunft dienen! Möge es helfen, die Menschen für das Leiden anderer zu sensibilisieren und zum Lernen aus den Fehlern der Vergangenheit beitragen, damit eine bessere Welt entstehen kann. Eine Welt, in der jeder leben und sich entwickeln kann im Frieden und für den Frieden.

Bischof Tadeusz Rakoczy – Diözese  Bielsko-Żywiec / Polen

 

Dr. Bernhard Worms über Friedenszentrum …damit auch die jetzt heranwachsenden neuen Generationen in Deutschland, deren Eltern noch anderen Kulturkreisen angehört haben, nie vergessen, zu welchen Gräueltaten der Mensch fähig ist, verliert er seine Bindung zu Gottes Gebot der Nächstenliebe.

Dr. Bernhard Worms – Staatssekretär a.D., Präsident der Europäischen Senioren Union (ESU)

 

 

Janusz Marszalek über Friedenszentrum … damit im Friedenszentrum die Menschen von verschiedenen Nationen, Religionen und Kulturen die Möglichkeit haben, sich zu treffen und zusammen- zuarbeiten, um gemeinsam zu lernen, eine friedvollere, gewaltfreiere, menschlichere Welt aufgrund von Toleranz und gegenseitiger Ehrfurcht und im Dialog aufbauen zu können.

Janusz Marszalek – Präsident a.D.  der Stadt Oswiecim  2002 – 2011, seit 2011 Vorsitzender des Vorstands der Polnische Senioren Union

 

Rose Marie Gnausch über Friedenszentrum … weil Frieden alle mit einschließt, weil man einen sichtbaren Ort für Frieden auf der Erde braucht, einen Ort, der durch seine Vergangenheit zum Handeln drängt. Ein transformierter Ort, an dem Menschen zum Handeln und Entscheiden zusammenkommen für einen sichtbaren Ausdruck der neuen friedlichen Macht des 21. Jahrhunderts.

Rose Marie Gnausch – President Elephants for Peace Community e.V. – Berlin

Das Friedenszentrum genießt die Unterstützung von vielen ehemaligen Häftlingen und Überlebender der Konzentrationslager. Zahlreiche dieser Männer, Frauen und Kinder haben wiederholt physische Gewalt ertragen müssen durch Hunger, Misshandlung und Krankheit, aber es ist das tiefe psychische Erschrecken sowie die Erinnerungen und Visionen, die für immer ihr tägliches Leben geprägt haben. Sie leiten eine Herausforderung aus der Frage ab:

Wenn so viele umgekommen sind, warum wurde gerade mein Leben verschont?

Der Holocaust war die systematische Vernichtung von Millionen unschuldiger Menschen. Unsere Mission besteht darin, ihr Andenken zu bewahren und in einer respektvollen und würdigen Art und Weise in Ehren zu halten.

Bereits in der Planungsphase haben viele Menschen in der ganzen Welt ihre Solidarität zum Ausdruck gebracht, hauptsächlich durch die Übergabe von Erinnerungssteinen. Wir sind dankbar und fühlen uns geehrt, jene Zuwendungen erhalten zu haben, aber jetzt benötigen wir finanzielle Unterstützung, da ohne die Großzügigkeit anderer dieser Traum nicht in die Wirklichkeit umgesetzt werden kann. Viele der Seelen befinden sich noch in Auschwitz; sie sind nicht zu ihren Lieben zurückgekehrt, um ein ehrenhaftes Begräbnis zu erhalten.

Die Erde in Auschwitz ist sehr tief und dunkel, da sich in ihr die Körper unschuldiger Menschen befinden, und eine Dokumentation hierzu würde auch die zähesten Menschen auf die Knie zwingen. Abgesehen davon können wir auf einem besseren Fundament bauen, wo alle, die über die Szenerie beherrschen, letztendlich die Freiheit des Wissens haben, dass ihr Leben kein Teil einer vergessenen Vergangenheit war, sondern dass ihr Leben ein Beispiel zum Aufbau einer helleren Zukunft sein wird. Eine Zukunft mit Solidarität und Mitgefühl.

Der Holocaust darf sich niemals wiederholen, und das ist die Botschaft, die durch das Friedenszentrum an die ganze Welt gehen soll.

Dieser Schrein für alle, die in Auschwitz waren, soll der Beginn einer neuen Ära sein, einer neuen Welt mit Frieden, Vergebung und Verständnis der Humanität.

Wir bitten Sie nun aufrichtig um Unterstützung für das “Projekt des Friedenszentrums”, und zwar nicht nur ideell, sondern auch finanziell.