AUSCHWITZ - OŚWIĘCIM FRIEDENSZENTRUM - PEACE MOUND CENTER

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Stein aus dem Dom zu Branderburg – Bericht von Ulrich Winz

Dem Besuch des Präsidenten der Polska Unia Seniorów im Landesvorstand der Brandenburger SU folgte ein Abstecher nach Brandenburg an der Havel. Begleitet wurde Herr Marszalek von unserem Ehrenvorsitzenden – Herrn Ulrich Winz – und dem stellvertretende Landesvorsitzenden – Armin-Dieter Ehrlichmannn. Dort hatte Herr Winz die Präsentation eines Steines aus dem Brandenburger Dom für das Friedenszentrum in Oswiecim initiiert. Da der Kurator des Domstifts – Dr. Martiny – erkrankt war, begrüßte der Rentmeister- Herr Dr. Diederichs – die Gäste. Er verlas einen von Dr. Martiny und Bischof i.R. Huber. Die Steinpräsentation erfolgte durch Schülerinnen des Domgymnasiums. Unter den bei der Zeromonie Anwesenden befanden sich u.a. Dr. Overbeck – Direktor des Gymnasiums, Dr. Frhr. von Schnurbein – Leiter des Dommuseums, Domkantor Fladerer und der Leiter Auslandsdienst der Malteser Berlin-West, Herr Sylwester Tomala. Die offizielle Übergabe der Steinspende für das Peace Mound Center Oswiecim erfolg am 12. Juni 2013, 19:00 Uhr, in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche durch zwei Schülerinnen des Domgymnasiums Brandenburg.

In der Gedenkhalle der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche – am Nagelkreuz von Coventry, dem Symbol der Versöhnung und des Friedens – fand gestern die Übergabe einer Steinspende für das entstehende Friedenszentrum in Oswiecim statt. Der Pfarrer der Kirche, Herr Martin Germer, begrüßte die Gäste und eröffnete die Zeremonie. Übergeben wurde ein Stein, der aus dem Dom zu Brandenburg an der Havel stammt. Die Anregung dazu kam aus der Brandenburger Senioren Union der CDU. Dr. Martiny und Schülerinnen des zum Dom gehörenden Gymnasiums vollzogen die Übergabe an den Projektleiter des Peace Mound Centers in Oswiecim, Janusz Marszalek. Dankend nahm dieser die Spende entgegen. Der Kurator des Brandenburger Domstifts, Dr. Martiny, verwies in seiner Ansprache auf die besondere historische Bedeutung dieser Aktion. Begründet ist sie in der Rolle, die Brandenburg a.d.Havel in der NS-Zeit spielte. Abschließend beteten die Anwesenden gemeinsam mit der Pfarrerin Dr. Cornelia Kulawik das Nagelkreuzgebet und sangen den Kanon “Dona nobis pacem”.

Der Saal der Gedächtniskirche vor dem Konzert. Auf dem Altar ist (links im Bild oben) der gespendete Stein aus dem Dom zu Brandeburg a.d. Havel zu sehen, der für das Friedenszentrum in Oswiecim bestimmt ist.

Der Steinübergabe folgt um 19 Uhr in der Gedächtniskirche ein Konzert zum Gedenken an den ersten Gefangenentransport nach Auschwitz am 14.Juni 1940 und an die über 230 000 Kinder, die im Vernichtungslager ums Leben kamen. Angehörige der Musikschule Berlin-Neukölln „Paul Hindemith“ und der Städtischen Musikschule Oswiecim bringen Suiten aus der Oper „Das Frauenorchester in Auschwitz“ von Stefan Heuke zu Gehör. Mezzosopran: Irit Stark (Tel Aviv) Lesung: Gabriela und Uwe von Seltmann. Es wirken weiterhin mit: Rabbiner Daniel Alter (Beauftragter für den interreligösen Dialog der Jüdischen Gemeinde zu Berlin) und Pfarrerin Dr. Cornelia Kulawik.

Ulrich Winz